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Der Grundstein für die Deutsche Signal-Instrumentenfabrik Max B. Martin GmbH
& Co. KG wurde 1880 in Markneukirchen/Sachsen gelegt. Gefertigt wurden damals
Rufhörner, Jagdhörner, Kavallerie- Trompeten und Fanfaren-Trompeten
für zwei- oder viertönige Signale. Berühmt wurde die sogenannte
Kaiserfanfare, deren Signal "bald hier, bald dort" ein Fahrzeug der
kaiserlichen Familie ankündigte.
In der frühen Zeit der "Automobilisten" wurden Autohupen und Feuerwehrhörner
Produktionsschwerpunkte. Das waren auch die Jahre, als viele Turn- und Radfahrvereine
sowie freiwillige Feuerwehren sogenannte Martin-Kapellen gründeten. Diese konnten
bereits um 1905 auf 8-tönigen Martin-Trompeten, hergestellt in verschiedenen Tonlagen, anspruchsvollere
Musikstücke präsentieren. Seit den 80er Jahren erweitern 16-tönige
Martin-Trompeten das Lieferprogramm.
1932 entwickelte die Deutsche Signal-Instrumentenfabrik zusammen mit Feuerwehr-
und Polizeidienststellen ein Horn, das als Sondersignal für bevorrechtigte
Wegebenutzer gesetzlich vorgeschrieben wurde ("Warnvorrichtung mit einer
Folge verschieden hoher Töne"). Seit dieser Zeit besteht die geschützte
Wortmarke "Martin-Horn". Bis zum 2. Weltkrieg wurden diese Signalhörner
für Einsatzfahrzeuge ausschließlich von der Deutschen Signal-Instrumentenfabrik
hergestellt.
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